Von 2. bis 6. März 2026 stand für die beiden 1. Klassen der MS Preding eine ganz besondere Woche auf dem Stundenplan. Unter dem Motto „Die Natur und ich“ erlebten die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Projektwoche mit zahlreichen Workshops rund um Umwelt, Natur, Gesundheit und nachhaltiges Leben.
Den Auftakt bildeten spannende Stationen von Pro Holz. Dabei konnten die Kinder selbst aktiv werden und naturwissenschaftliche Experimente durchführen. Unter anderem stellten sie aus Stärkekleber und Sägespänen eigene Faserplatten her, untersuchten Holz unter dem Mikroskop und experimentierten mit sogenannten Schaumkronen, um herauszufinden, ob man tatsächlich durch Holz durchpusten kann. Auch ein Eiswürfelexperiment sorgte für staunende Gesichter.
Bei der steiermärkischen Berg- und Naturwacht drehte sich alles um den Biber. Die Schülerinnen und Schüler lernten Wissenswertes über seinen Lebensraum, seine besonderen Fähigkeiten und seine wichtige Rolle im Ökosystem. Ein besonderes Highlight war eine Wanderung zu einem Biberdamm, bei der die Kinder die Spuren der Tiere in der Natur entdecken konnten.
Besonders spannend – und für manche auch etwas herausfordernd – war der Workshop des UBZ, bei dem eine Forelle wissenschaftlich seziert wurde. Dabei wurde großer Wert auf Respekt gegenüber dem Lebewesen und genaues Arbeiten nach Anleitung gelegt. Die Teilnahme war absolut freiwillig. Zum Abschluss zeichneten die Schülerinnen und Schüler den Fisch und hielten so ihre Beobachtungen fest.
Ein wichtiger Programmpunkt war außerdem ein Erste-Hilfe-Kurs. Dabei lernten die Jugendlichen, Gefahren zu erkennen, Unfälle zu vermeiden und im Ernstfall richtig zu handeln. Behandelt wurden unter anderem der Notruf, der Umgang mit einer reglosen Person, die normal atmet, sowie Maßnahmen bei Atem-Kreislauf-Stillstand inklusive Herzdruckmassage und Beatmung.
Unter dem Motto „Weil Abfälle kein Müll sind“ besuchte auch der AWV Deutschlandsberg die Schule. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit dem bewussten Umgang mit Ressourcen, lernten verschiedene Möglichkeiten der Müllvermeidung kennen und diskutierten, wie jeder Einzelne zu einem nachhaltigeren Alltag beitragen kann.
Der Verein Tierschutz macht Schule brachte das Thema „Wildtiere in der Stadt“ näher. In Gruppenarbeiten überlegten die Kinder, wie man Gärten tierfreundlich gestalten kann, um heimische Wildtiere anzusiedeln und zu schützen.
Auch die Seminarbäuerinnen gestalteten einen Workshop mit dem Titel „Mein Essen – meine Zukunft“. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler regionale und saisonale Lebensmittel kennen. Gemeinsam wurde gekocht, zubereitet und natürlich auch zusammen gegessen.
Ein weiterer Programmpunkt war das Thema „Lernen lernen“. Hier erfuhren die Kinder mehr über Lernstrategien, die richtige Lernumgebung und verschiedene Lerntypen. Experimente zeigten, wie unsere Sinne, aber auch Duft und frische Luft, das Lernen positiv beeinflussen können.
Am Ende der Woche waren sich alle einig: Die Projektwoche war spannend, abwechslungsreich, interessant – und manchmal auch ein bisschen anstrengend. Vor allem aber bot sie viele neue Erfahrungen und Einblicke in die faszinierende Verbindung zwischen Natur, Mensch und Umwelt.





